Cyber Versicherung Freiburg

Die Bedrohungslage durch Cyber-Attacken hat dramatisch zugenommen. Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wann Unternehmen Opfer eines digitalen Angriffs werden.

Es gibt heutzutage mehr Cyber-Angriffe als Einbruchsdiebstähle. Am häufigsten sind dabei laut aktuellen Studien kleine Unternehmen betroffen, da sie in der Regel nicht ausreichend vor der wachsenden Bedrohungslage geschützt sind.

Die Hoffnung, dass der eigene Betrieb nicht einem Hackerangriff zum Opfer fallen wird, hält sich hartnäckig. Doch durch den Wandel der Methoden, weg von gezielten Attacken hin zu flächendeckenden, automatisierten Angriffen, sind alle Arten von Unternehmen betroffen. Der gängige Einwand “Warum sollte jemand genau mich angreifen?” entbehrt daher jeder Grundlage.

Durch Verschlüsselung werden viele Betroffene von  ihren eigenen Daten ausgesperrt und zur Zahlung von Lösegeldern für die Freigabe der Daten erpresst.

Die gute Nachricht lautet: Auch kleine und mittelständische Unternehmen können sich gegen die Folgen eines Cyber-Angriffs absichern. Die Cyber Versicherung leistet unter anderem für Krisenmanagement, Meldepflichten des Datenschutzes, Kosten für IT-Forensik (Datenrettung / Ursachen-Analyse / Dokumentation der tatsächlich betroffenen Kundendaten), Betriebsunterbrechung, Vertragsstrafen der Kreditkartenindustrie und Haftung gegenüber Dritten. Außerdem steht Ihnen eine 24h Hotline für Sofort-Hilfe im Notfall zur Verfügung.


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Aktuelle Presseartikel zur Cyberkriminalität

Opfer eines Hacker-Angriffs

Der taiwanesische Computerhersteller Asus ist offenbar Ziel eines komplexen Hacker-Angriffs geworden. Einem Bericht der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky zufolge haben es die Angreifer geschafft, einen offiziellen Update-Server der Firma zu kapern, sodass die attackierten Computer dachten, sie würden ein gewöhnliches Update für Asus-Geräte herunterladen. Stattdessen luden sie Malware auf ihre Rechner. Zuerst über den Fall berichtet hatte die US-Journalistin Kim Zetter für das US-Tech-Portal Motherboard. Demnach lief die von Kaspersky Lab “ShadowHammer” getaufte Attacke zwischen Juni und November 2018. Entdeckt wurde sie im Januar 2019. Dem Unternehmen zufolge waren 57 000 Kaspersky-Kunden betroffen, die IT-Sicherheitsfirma Symantec gab die Zahl ihrer betroffenen Kunden mit 13 000 an. Kaspersky schätzt, dass insgesamt mehr als eine Million Nutzer betroffen gewesen sein könnten. Hier zum Artikel

Sicherheitsbehörde warnt: Diese Smartphones und Tablets spionieren

Manche Hersteller locken Kunden mit besonders niedrigen Preisen. Das BSI hat in einigen Geräten Hintertüren entdeckt. Das betrifft mehr Nutzer, als man zunächst vermuten mag. Eines der Unternehmen ist stolz darauf, Regeln zu brechen. Hier zum Artikel

E-Mail von Kanzlei – Schöneberg & Partner: Facebook-Website und Webseite wegen DSGVO abgemahnt – Vorsicht Virus

Zahlreiche Nutzer erhalten eine E-Mail von der Kanzlei Meißner & Partner, Pfleger & Kollegen, Friedmann & Partner, Kanzlei Strube, Kanzlei Voetz, Kanzlei Eckert & Kollegen sowie im Namen anderer Rechtsanwaltskanzleien. Inhaltlich geht es um eine Abmahnung aufgrund der Facebook-Seite oder der Webseite wegen einer Informationspflichtverletzung nach Artikel 13 EU-DSGVO. Die Nachricht wird von Kriminellen versendet und enthält einen Virus. Öffnen Sie den Anhang auf keinen Fall. Hier zum Artikel

 


CyberRisk-Absicherung für Betriebe

CyberRisk-Absicherung für Betriebe

Cyber-Versicherungen sind ein noch junger Zweig in der Geschichte der Versicherung. Seit rund zehn Jahren gibt es die ersten Modelle auf dem Markt. Das Wort Cyber stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Steuerung". Mittlerweile kennzeichnet es vor allem Aktivitäten im Internet, zum Beispiel als Cyber-Space, Cyber-Kriminalität oder Cyber-Terrorismus.

Eine Cyber-Versicherung tritt also ein für Schäden, die zumeist durch Handlungen im oder über das Internet ausgelöst werden. Ganz generell bietet sie Schutz für den Fall, dass elektronische Daten gestohlen, gelöscht, verschlüsselt, verändert, missbraucht oder unrechtmäßig veröffentlicht wurden. Und das Risiko von Hackerangriffen, Datendiebstahl und Erpresserviren darf nicht unterschätzt werden: Mehr als jeder vierte mittelständische Betrieb in Deutschland wurde bereits Opfer eines Cyber-Angriffs (Stand 2017).

Noch haben sich für die Cyber-Versicherung keine flächendeckenden Standards und Leistungsbilder im Markt etabliert. Als ersten Schritt auf dem Weg zum Standard hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)im Jahr 2017 seine Musterbedingungen vorgestellt. Die „Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Cyberrisiko-Versicherung“ orientieren sich am Versicherungsbedarf kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und sind auf Betriebe mit einem Umsatz bis 50 Millionen Euro und bis zu 250 Mitarbeitern zugeschnitten. Darunter fallen Altenheime, Arztpraxen und Anwaltskanzleien ebenso wie Handels- und Handwerksbetriebe, Krankenhäuser und Industriezulieferer. Die Musterbedingungen sind jedoch nicht für den einzelnen Vertrag gedacht. Sie sollen vor allem Versicherern die Entwicklung eigener Angebote erleichtern.

Prävention hat Vorrang
Der Versicherungsschutz ist an die Voraussetzung geknüpft, dass der Betrieb über ein funktionierendes IT-Sicherheitskonzept verfügt. Eine Firewall, leistungsfähiger Virenschutz und regelmäßige Datensicherungen sind unabdingbar. Zudem braucht das Unternehmen klar definierte Zugriffsrechte, ein Passwortmanagement und einen Notfallplan. Diese Maßnahmen liegen auch im ureigensten Unternehmensinteresse, zumal die Anforderungen an den Schutz „personenbezogener Daten“ mit der Datenschutz-Grundverordnung(DSGVO) deutlich steigen.

Versicherer prüfen die Prozesse zur Cyber-Sicherheit meist anhand eines Fragebogens, aber auch vor Ort. Sie weisen auf Sicherheitslücken hin und empfehlen, soweit erforderlich, technische und organisatorische Verbesserungen der IT-Sicherheit. Erst wenn diese umgesetzt wurden, kann ein Vertrag zustande kommen.

Die Risiko-Kategorien richten sich nach dem Jahresumsatz. Ein höheres Risikopotential tragen Unternehmen, die im E-Commerce tätig sind, sensible Daten, Berufs- oder Betriebsgeheimnisse verarbeiten. Als besonders angreifbar gelten Unternehmen, deren Produktionsprozesse digital gesteuert werden. Hacker könnten ein Produkt verändern oder kontaminieren. Experten bezeichnen Cyber-Risiken schon heute als das am meisten unterschätzte Risiko für einen Produktrückruf.

Drei Leistungsfelder
Eine betriebliche Cyber-Versicherung schützt nicht nur bei Hackerangriffen und Datenklau. Sie zahlt für

  • Drittschäden: Die entstehen, wenn der Versicherungsnehmer einem Kunden oder sonstigen Dritten einen Vermögensschaden zufügt. Beispiel: Der versicherte Betrieb kann nach einem Hackerangriff keine Autoteile liefern. Dadurch verzögert sich die Produktion seines Kunden, dem ein finanzieller Schaden entsteht. Unberechtigte Forderungen wehrt der Versicherer ab.
  • Eigenschäden: Hier ist der versicherte Betrieb Empfänger der Versicherungsleistung. Beispiel: Führt der Cyber-Angriff zu einer Betriebsunterbrechung, erhält der versicherte Betrieb einen vereinbarten Tagessatz. Damit können laufende Kosten bestritten und entgangene Gewinne ausgeglichen werden.
  • Servicekosten: Darunter fallen zum Beispiel Kosten für Forensik-Experten, die den Schaden analysieren und seine Folgen beheben, Anwälte für IT- und Datenschutzrecht oder PR-Spezialisten, die sich um Krisenkommunikation kümmern.

Grundsätzlich aber gilt: Versicherungsschutz gegen betriebliche Cyber-Risiken gibt es heute nicht von der Stange. Dafür braucht es Marktüberblick, Erfahrung und nicht zuletzt eine qualifizierte und unabhängige Beratung.



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